02:27 23 September 2017
SNA Radio
    Politik

    US-Abgeordneter zu Fall Snowden: „Wo steckt Obama?“

    Politik
    Zum Kurzlink
    US-Abhörskandal (486)
    0 410

    US-Präsident Barack Obama muss laut dem republikanischen Kongressabgeordneten Peter King im Fall Edward Snowden entschlossener vorgehen. Dem Whistleblower werden Spionage und Diebstahl von Regierungseigentum vorgeworfen.

    US-Präsident Barack Obama muss laut dem republikanischen Kongressabgeordneten Peter King im Fall Edward Snowden entschlossener vorgehen. Dem Whistleblower werden Spionage und Diebstahl von Regierungseigentum vorgeworfen.

    „Wo steckt der Präsident? Warum wendet er sich nicht an die Nation? Warum kann tritt er in den Beziehungen mit ausländischen Staatsführern nicht überzeugender auf?“, äußerte King im Fernsehsender CNN.

    Russland und China seien vom US-Präsident nicht ernsthaft gewarnt worden, dass sie sich für die Begünstigung Snowdens würden verantworten müssen. „Obama sollte China und den Russen zu verstehen geben, wie ernst das für uns ist“, so King.

    Am Montag hatte der US-Präsident Journalisten mitgeteilt, dass die amerikanischen Behörden alle ihnen gesetzlich zustehenden Mittel zur Festnahme von Snowden einsetzen, der streng geheime Daten von CIA und NSA preisgegeben hatte. Obama wich allerdings der Frage aus, ob er den Fall Snowden beim Gespräch mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin angeschnitten hatte.

    Laut dem Amtssprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, wird der US-Präsident über die Entwicklung ständig informiert. Carney rief die russischen Behörden auf, Snowden an die USA auszuliefern, wo er vor Gericht gestellt werden soll.

    Der republikanische Senator Lindsay Graham ist auch der Auffassung, Moskau müsste den Beschuldigten festnehmen und an die USA ausliefern.

    „Der Fall Snowden ist ein wichtiger Test für den „Reset“ der Beziehungen zwischen unseren Ländern. Snowdens Schuld wird durch seine eigenen Erklärungen bestätigt. Wenn unsere Länder auf konstruktive Beziehungen setzen und voranschreiten wollen, ist Russlands Beistand in diesem Fall unentbehrlich“, zitiert die Zeitung „Politico“ ein Schreiben des US-Senators an die russische Botschaft.

    Themen:
    US-Abhörskandal (486)