13:03 26 September 2017
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    Tiflis: Keine Waffenkäufe bei Israel im Gespräch

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    Georgiens Premierminister Bidsina Iwanischwili will laut der georgischen Außenministerin Maja Pandschikidse bei seinem bereits laufenden Israel-Besuch die bilaterale Zusammenarbeit, darunter auch im Verteidigungsbereich erörtern. Waffenkäufe würden dabei nicht zur Sprache gebracht.

    Georgiens Premierminister Bidsina Iwanischwili will laut der georgischen Außenministerin Maja Pandschikidse bei seinem bereits laufenden Israel-Besuch die bilaterale Zusammenarbeit, darunter auch im Verteidigungsbereich erörtern. Waffenkäufe würden dabei nicht zur Sprache gebracht.

    Zuvor hatten israelische Medien berichtet, dass Israel und Georgien nach einer fünfjährigen Pause die Verhandlungen über georgische Waffenkäufe wiederaufgenommen hätten.  Nach Medienangaben soll die georgische Delegation einen israelischen Rüstungsbetrieb besuchen und die Frage der Waffenkäufe aufwerfen. Es gehe unter anderem um Drohnen sowie um Panzerabwehr- und Fla-Raketensysteme.

    Um die Beziehungen zu Russland nicht zu gefährden, hatte Israel kurz vor der georgischen Invasion in Südossetien 2008 die Zusammenarbeit mit Georgien im militärischen Bereich auf Eis gelegt. 

    Seit dem 24. Juni hält sich Iwanischwili zu seinem ersten offiziellen Besuch als Georgiens Premier in Israel auf. Gleich am ersten Tag seines Aufenthalts traf er sich mit dem israelischen Präsidenten Shimon Perez. Vorgesehen sind auch Treffen mit führenden Vertretern der Legislative und der Exekutive, darunter auch mit dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu. Des Weiteren sind Begegnungen mit Israelis georgischer Abstammung und dem Patriarchen Theophilos III von Jerusalem geplant. 

    Die georgische Gemeinde in Israel zählt rund 120 000 Einwohner.

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