20:13 26 September 2017
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    Streit um NSA-Enthüller Snowden: China weist US-Vorwürfe zurück

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    US-Abhörskandal (486)
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    Die chinesische Regierung hat die Weigerung der Sonderverwaltungsregion Hongkong, den NSA-Enthüller Edward Snowden an die USA auszuliefern, als rechtmäßig bezeichnet und die Vorwürfe aus Washington als nicht akzeptabel zurückgewiesen.

    Die chinesische Regierung hat die Weigerung der Sonderverwaltungsregion Hongkong, den NSA-Enthüller Edward Snowden an die USA auszuliefern, als rechtmäßig bezeichnet und die Vorwürfe aus Washington als nicht akzeptabel zurückgewiesen.

    „Der Zweifel der USA an der Rechtmäßigkeit der Handlungen der Hongkonger Regierung ist haltlos“, sagte Außenamtssprecherin Hua Chunying am Dienstag in Peking. Auch gegen die Handlungen der chinesischen Regierung dürfte es keine Einwände geben. Die Vorwürfe aus Washington seien „inakzeptabel“. 

    Die USA hatten am 14. Juni gegen Edward Snowden Anklage wegen Geheimnisverrats erhoben und seine Festnahme beantragt. Der Mann, der Schnüffelaktionen amerikanischer und britischer Geheimdienste enthüllt hat, versteckte sich zunächst in Hongkong und kam am Sonntag nach Moskau.

    Das Weiße Haus warnte Hongkong, dass die Ausreise Snowdens die Beziehungen zwischen beiden Staaten belasten werde. Auch US-Außenminister John Kerry stellte China und Russland wegen Nicht-Auslieferung des Whistleblowers Konsequenzen in Aussicht.

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