08:33 14 Dezember 2018
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    Alexej Puschkow, Leiter des Ausschusses für internationale Beziehungen des Oberhausesnle

    Russischer Außenpolitiker: Zuflucht in Venezuela ist beste Variante für Snowden

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    Venezuela als Zufluchtsort ist laut Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), die beste Lösung für den früheren amerikanischen Geheimdienstler Edward Snowden, der von der US-Justiz verfolgt wird.

    Venezuela als Zufluchtsort ist laut Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), die beste Lösung für den früheren amerikanischen Geheimdienstler Edward Snowden, der von der US-Justiz verfolgt wird.

    Am Samstag wurde bekannt, dass Venezuelas Präsident Nicolas Maduro dem Asylantrag des US-Whistleblowers stattgegeben hat. Auch der nikaraguanische Präsident Daniel Ortega stellte Snowden Asyl in Aussicht.

    „Eine Zuflucht in Venezuela zu finden, wäre für Snowden die beste Lösung. Dieses Land steht im scharfen Konflikt zu den USA. Schlechter wird es schon nicht mehr. Er kann schließlich nicht in (Flughafen) Scheremetjewo leben“, schrieb Puschkow auf seinem Twitter-Account am Samstag.

    Zuvor hatte die Enthüllungsplattform WikiLeaks eine Liste der der 21 Länder veröffentlicht, in denen Snowden Asyl beantragt hatte. Es handle sich um Österreich, Bolivien, Brasilien, Venezuela, Deutschland, Indien, Irland, Spanien, Italien, China, Kuba, die Niederlande, Nikaragua, Norwegen, Polen, Russland, Finnland, Frankreich, Island, Ecuador und die Schweiz.

    Frankreich, Italien, die Niederlande, Polen, Österreich, Finnland, Irland und Spanien haben den Asylantrag des Whistleblowers bereits abgelehnt.

    Später schickte Snowden laut WikiLeaks ebenfalls Asyl-Anträge an sechs weitere Länder.

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