10:58 24 August 2017
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    Syrische Opposition: Keine Teilnahme an „Genf-2“ in geschwächtem Zustand

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die syrische Opposition wird nicht an einer Friedenskonferenz in Genf teilnehmen, bis die Regimegegner die erforderliche militärische Stärke erlangt haben. Das teilte Ahmad Jarba, der am Samstag gewählte neue Chef der Nationalen Koalition der Oppositions- und Revolutionskräfte, am Montag in einem Reuters-Interview mit.

    Die syrische Opposition wird nicht an einer Friedenskonferenz in Genf teilnehmen, bis die Regimegegner die erforderliche militärische Stärke erlangt haben. Das teilte Ahmad Jarba, der am Samstag gewählte neue Chef der Nationalen Koalition der Oppositions- und Revolutionskräfte, am Montag in einem Reuters-Interview mit. 

    Nach seinen Angaben erwartet die Opposition schon bald Lieferungen moderner Waffen aus Saudi-Arabien. 

    Der Chef des Obersten Militärrates der Freien Armee Syriens, General Salim Idris, hatte Anfang Juni seine Unterstützung für die Idee einer Friedenskonferenz in Genf bekundet, zugleich aber betont, dass die Opposition nicht daran teilnehmen wird, solange sie keine neue Lieferung von Waffen und Munition bekommen hat. „Was können wir dort fordern, wenn wir geschwächt nach Genf kommen?“ sagte Idris in einem Interview für die „New York Times“. 

    Russland und die USA hatten Anfang Mai vorgeschlagen, eine Syrien-Konferenz in Genf abzuhalten, die eine Fortsetzung des Genfer Treffens vom 30. Juni 2012 darstellen soll.  

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