15:30 16 August 2017
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    Kuba unterstützt Asylangebot an Snowden aus Lateinamerika

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    US-Abhörskandal (486)
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    Kubas Staatschef Raul Castro hat am Sonntag seine Unterstützung für die Regierungen Venezuelas, Boliviens und Nicaraguas bekundet, die dem amerikanischen Ex-Geheimdienstler Edward Snowden Asyl angeboten hatten.

    Kubas Staatschef Raul Castro hat am Sonntag seine Unterstützung für die Regierungen Venezuelas, Boliviens und Nicaraguas bekundet, die dem amerikanischen Ex-Geheimdienstler Edward Snowden Asyl angeboten hatten. 

    „Wir bekunden unsere Unterstützung für das souveräne Recht der Bolivarianischen Republik Venezuela und aller Staaten der Region, Asyl denen zu gewähren, die für ihre Ideale und dafür verfolgt werden, dass sie um demokratische Rechte kämpfen“, wird Castro von der Zeitung „Juventud Rebelde“ zitiert. 

    „Wir akzeptieren keine Doppelmoral, keine Einmischung und keinen Druck“, betonte er. Dabei verwies er darauf, dass die USA die Auslieferung von Luis Posada Carriles an Venezuela verweigern, dem Kuba und Venezuela Terrorismus zur Last legen. 

    Unter anderem wird er beschuldigt, 1976 den Sprengstoffanschlag auf eine Maschine der Gesellschaft Cubana de Aviacion über Barbados mitorganisiert zu haben. Bei diesem blutigsten Terrorakt in der gesamten Geschichte Lateinamerikas kamen 73 Menschen ums Leben. 

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