07:03 18 August 2017
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    Moskau zweifelt an Bereitschaft syrischer Oppositionskoalition zu politischer Krisenlösung

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die ersten Äußerungen des neuen Chefs der Nationalen Oppositionskoalition Syriens, Ahmed al-Jarba, lassen laut dem amtlichen Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, Zweifel an dem Streben der Opposition nach einer politischen Beilegung der Krise im Land aufkommen.

    Die ersten Äußerungen des neuen Chefs der Nationalen Oppositionskoalition Syriens, Ahmed al-Jarba, lassen laut dem amtlichen Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, Zweifel an dem Streben der Opposition nach einer politischen Beilegung der Krise im Land aufkommen.

    „…Die ersten Äußerungen des neuen Chefs der Nationalen Koalition entsprechen diesen Erwartungen noch nicht und ziehen eine ganze Reihe von Fragen nach sich in Bezug auf die Perspektiven der Handlungen der Nationalen Koalition und vor allem deren Festhalten an einer politischen Beilegung der sich hinziehenden Krise in Syrien“, heißt es in einem Kommentar des Sprechers, der am Montag auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde.

    Von der neuen Führung der nationalen Koalition werde jetzt verlangt, „dass sie sich klar und unmissverständlich bereit erklärt, ihre Vertreter zur friedlichen Konferenz nach Genf zu schicken, damit sie sich neben anderen einflussreichen Oppositionsgruppen an einen Verhandlungstisch mit Vertretern der syrischen Regierung setzen und ohne jegliche Vorbedingungen beginnen, gemeinsam nach konkreten Parametern der politischen Regelung in Syrien entsprechend dem genannten Genfer Kommuniqué zu suchen“, heißt es.

    Das russische Außenministerium hatte zuvor erklärt, Moskau sei dazu bereit, Kontakte mit der neuen Führung der Koalition herzustellen und zur Beendigung des zerstörerischen Konfliktes in Syrien und der Leiden des befreundeten syrischen Volkes beizutragen.

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