15:09 22 August 2017
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    USA dementieren: Obama sagt Russland-Besuch nicht ab

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    G20-Gipfel in Sankt Petersburg (68)
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    Der Nationale Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten hat die Meldungen, laut denen Präsident Barack Obama wegen dem Streit um den Geheimdienstenthüller Edward Snowden seinen für September geplanten Russland-Besuch absagen könnte, offiziell dementiert.

    Der Nationale Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten hat die Meldungen, laut denen Präsident Barack Obama wegen dem Streit um den Geheimdienstenthüller Edward Snowden seinen für September geplanten  Russland-Besuch absagen könnte, offiziell dementiert.

    „Präsident Obama will Russland im September besuchen“, sagte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats, Bernadette Meehan, zu RIA Novosti. Gegenteilige Meldungen seien falsch.

    Die russische Tageszeitung „Kommersant“ hatte am Montag unter Berufung auf diplomatische Kreise in Washington berichtet, dass Obama die Absage seines Moskau-Besuchs vor dem G20-Gipfel in St. Petersburg erwäge, wenn der frühere CIA-Mitarbeiter Edward Snowden, der nach seinen Enthüllungen auf der Flucht vor der US-Justiz ist, sich bis dahin in Russland verstecke. US-Botschafter Michael McFaul sagte daraufhin, Obama halte an der Russland-Reise fest.

    Snowden hatte Anfang Juni vertrauliche Informationen zu den Spähprogrammen der US-Geheimdienste preisgegeben. Die USA fahnden nach ihm wegen Geheimnisverrats und fordern seine Auslieferung. Der  Enthüller versteckte sich zunächst in Hongkong und kam am 23. Juni nach Moskau. Der 30-Jährige hält sich vermutlich immer noch in der Transitzone des Moskauer Flughafens Scheremetjewo auf und hat nach russischen Angaben die Grenze des Landes nicht überquert.

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