23:24 18 Dezember 2017
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    Orthodoxe Würdenträger äußern Besorgnis über das Schicksal der Christen in Syrien

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    Patriarch Kirill von Moskau und ganz Russland sowie die Oberhäupter und Delegierte der anderen orthodoxen Kirchen haben ihre Besorgnis über das Schicksal der Christen in dem vom blutigen Konflikt zerrissenen Syrien geäußert.

    Patriarch Kirill von Moskau und ganz Russland sowie die Oberhäupter und Delegierte der anderen orthodoxen Kirchen haben ihre Besorgnis über das Schicksal der Christen in dem vom blutigen Konflikt zerrissenen Syrien geäußert.

    Es komme darauf an, die christliche Präsenz in Syrien zu erhalten, hieß es am Donnerstag in Moskau bei einem Treffen der Würdenträger mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die Delegationen halten sich in Moskau zur 1025-Jahr-Feier der Christianisierung Russlands auf. Demnächst wohnen sie den Feierlichkeiten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und in der weißerussischen Metropole Minsk bei.

    "Sollten Christen aus Syrien vertrieben werden, wird das auch benachbarte Länder betreffen. Man darf nicht zulassen, dass Christen aus dem Nahen Osten verbannt werden", sagte der russische Patriarch im Namen aller anwesenden Würdenträger. "Sollen Christen infolge von Kampfhandlungen und Konflikten physisch vernichtet oder aus der Nahost-Region vertrieben werden, wird das zu einer Tragödie für einfache Menschen, für orthodoxe Kirchen und für die Weltkultur. Das wird den Zusammenbruch einer Zivilisation bedeuten", sagte Kirill.

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