18:24 21 Februar 2018
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    Irans neuer Präsident: Israel „Wunde auf dem Körper der moslemischen Welt“

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    Der gewählte iranische Präsident Hassan Rouhani hat den israelischen Staat als eine „Wunde auf dem Körper der moslemischen Welt“ bezeichnet.

    Der gewählte iranische Präsident Hassan Rouhani hat den israelischen Staat als eine „Wunde auf dem Körper der moslemischen Welt“ bezeichnet.

    In seiner Rede bei einer Veranstaltung in Teheran, die dem Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk im Kampf gegen Israel gewidmet war, sagte er laut AFP: „Das zionistische Regime ist eine alte Wunde auf dem Körper der moslemischen Welt, die gereinigt werden muss.“

    Nach seinem Wahlsieg Mitte Juni hatte Rouhani Erklärungen abgegeben, die einige Beobachter als den Beginn einer neuen, offeneren Politik des Irans gegenüber dem Westen auslegten. Einige bezeichneten Rouhani sogar als „Anti-Ahmadinedschad“.

    In seiner Rede in Teheran äußerte Rouhani seine Zweifel an der Zweckmäßigkeit der dieser Tage wiederaufgenommenen israelisch-palästinensischen Friedensgespräche.

    Der Veranstaltung wohnte auch der scheidende Präsident Mahmud Ahmadinedschad bei, der bereits früher für eine „Tilgung“ Israels „von der Weltkarte“ plädiert hatte. Auch diesmal waren von ihm einige Ausfälle gegen den israelischen Staat zu hören.

    Die Festveranstaltungen anlässlich der Amtseinführung von Hassan Rouhani beginnen am Samstag.

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