15:50 25 Juni 2017
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    Moskau: Drohungen an Syrien unzulässig

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    Als „unannehmbar“ hat Alexander Lukaschewitsch, der offizielle Sprecher des russischen Außenministeriums, die Gewaltandrohungen an Syrien bewertet, die aus Washington zu vernehmen sind. Jede einseitige Gewaltaktion ohne Sanktion des Uno-Sicherheitsrates, egal wie „begrenzt“ sie sein mag, ist unzulässig, stellt er in einem am Samstagmorgen veröffentlichten Kommentar fest.

    Als „unannehmbar“ hat Alexander Lukaschewitsch, der offizielle Sprecher des russischen Außenministeriums, die Gewaltandrohungen an Syrien bewertet, die aus Washington zu vernehmen sind. Jede einseitige Gewaltaktion ohne Sanktion des Uno-Sicherheitsrates, egal wie „begrenzt“ sie sein mag, ist unzulässig, stellt er in einem am Samstagmorgen veröffentlichten Kommentar fest.

    „Statt die Beschlüsse der G8 in Lough-Erne und die späteren Vereinbarungen zu erfüllen, wonach dem Uno-Sicherheitsrat ein umfassender Bericht von Experten vorgelegt werden soll, die mutmaßliche Fälle des C-Waffen-Einsatzes in Syrien untersuchen, sind Drohungen zu vernehmen, Syrien einen Schlag zu versetzen“, heißt es im Kommentar.

    Selbst die US-Verbündeten rufen dabei auf, eine „Pause“ einzulegen und den Abschluss der Arbeit der Uno-Experten abzuwarten, um ein objektives Bild der Vorfälle zu bekommen und weitere Schritte in der Syrien-Krise festzulegen, betont der Diplomat. Gerade dieses Herangehen habe der Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon dieser Tage vorgeschlagen.

    „Jede einseitige Gewaltaktion ohne Sanktion des Uno-Sicherheitsrates, egal wie ‚begrenzt‘ sie sein mag, wird einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht darstellen, Perspektiven einer politisch-diplomatischen Lösung des Konflikts in Syrien untergraben sowie zu einer neuen Runde der Konfrontation und zu neuen Opern führen. Eine solche Entwicklung darf nicht zugelassen werden“, wird im Dokument betont.

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