19:32 29 April 2017
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    Obama sieht keine Kontroverse zwischen seinem Friedensnobelpreis und geplantem Schlag gegen Syrien

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    US-Präsident Barack Obama sieht keine Kontroverse zwischen seinem Friedensnobelpreis und dem geplanten Militärschlag gegen Syrien.

    US-Präsident Barack Obama sieht keine Kontroverse zwischen seinem Friedensnobelpreis und dem geplanten Militärschlag gegen Syrien.

    Er plane die Militäroperation in Syrien vor allem aus den Erwägungen der Sicherheit für die gesamte internationale Gemeinschaft heraus. Diese Pläne liefen den ihm zuvor zuerkannten Friedensnobelpreis nicht zuwider, sagte Obama am Mittwoch in Stockholm auf einer Pressekonferenz, die er gemeinsam mit Schwedens Regierungschef Fredrik Reinfeldt gab.

    "Ich als US-Präsident kann nicht umhin, solche Entscheidungen zu vermeiden", sagte der Präsident auf die Frage, wie er die Zwiespältigkeit erklären würde, dass ein Friedensnobelpreisträger einen Krieg gegen Syrien vorbereite. Er erkenne seine Verantwortung und habe bereits Anstrengungen für die Beendigung des Irak-Krieges und für die Einstellung der Kampfhandlungen in Afghanistan unternommen, sagte Obama.

    "Ich bin bemüht, Diplomatie und friedliche Beilegung von Konflikten durchzusetzen. Aber die (Syrien-)Frage betrifft jetzt die gesamte internationale Gemeinschaft, nicht nur mich… Wir müssen Aktionen unterbinden, die die Ruhe uns aller gefährden."

    Obama zufolge hat die Weltgemeinschaft jetzt eine Chance, Schritte zu tun, die ein konkretes Problem werden lösen helfen, da durch den Einsatz von Kampfstoffen Zivilisten sterben müssen. "Für mich wird die Annahme derartiger Beschlüsse mit jedem Tag immer schwieriger. Ich hätte lieber von der Notwendigkeit guter Ausbildung gesprochen. Aber ich als Oberhaupt des amerikanischen Staates kann manchmal Beschlüsse nicht vermeiden, die von der ganzen Welt verurteilt werden, aber notwendig sind", betonte Obama.

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