12:16 23 August 2017
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    Russlands Verteidigungsminister: Russland zur Teilnahme an Vernichtung syrischer C-Waffen bereit

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    C-Waffen in Syrien (598)
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    Russland ist bereit, seine Teilnahme am Programm der C-Waffen-Vernichtung in Syrien zu erwägen, wenn ein entsprechender Appell der Uno vorliegt, wie der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch, nach einer Sitzung des Russland-Nato-Rates mittelte.

    Russland ist bereit, seine Teilnahme am Programm der C-Waffen-Vernichtung in Syrien zu erwägen, wenn ein entsprechender Appell der Uno vorliegt, wie der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch, nach einer Sitzung des Russland-Nato-Rates mittelte. 
     
    „Bei den bilateralen Treffen mit den Verteidigungsministern der USA, Großbritanniens und Italiens wurden das Syrien- und das Afghanistan-Problem diskutiert“, sagte Schoigu. „Erörtert wurden die Möglichkeiten für eine Teilnahme Russlands am Programm der C-Waffen-Vernichtung in Syrien. Wenn ein entsprechender Appell von der Uno kommt, ist Russland bereit, diesen zu erwägen und zu erörtern.“ 
     
    Syriens Beispiel zeigt, welche Folgen es haben kann, wenn C-Waffen in die Hände von Terroristen kommen, so der  Verteidigungsminister. Der internationale Terrorismus stelle heutzutage weiterhin die größte Bedrohung für den Frieden dar. Besonders gefährlich sei es, wenn Massenvernichtungswaffen in die Hände von Terroristen gerieten. „Deshalb rufen wir unsere Partner im Russland-Nato-Rat zum gemeinsamen Handeln im Kampf gegen diese gemeinsame Bedrohung für Weltfrieden und Sicherheit auf.“
     
    Bei der Erörterung des Syrien-Problems habe Russland seinen bisherigen Standpunkt bekräftigt: Die Regelung des Syrien-Konfliktes muss im politischen Bereich liegen. 
     
    „Das Wichtigste besteht jetzt darin, die Resolution 21-18 des Uno-Sicherheitsrates gewissenhaft zu erfüllen“, betonte Schoigu. „Prinzipiell wichtig ist, dass die Forderung, die C-Waffen und die Komponenten dazu zu vernichten, nicht nur für die Regierung, sondern auch für die Opposition gilt. Man muss diese Waffe den Extremisten wegnehmen und vernichten.“ 
     
     
    Wie der Minister weiter ausführte, hatten die Russlands  Partner in der Nato Moskau angeboten, ein Zentrum für die Ausbildung afghanischer Sprengstoffexperten einzurichten, die das Territorium Afghanistans von Minen befreien sollen. Diese Initiative sei von der russischen Delegation positiv aufgenommen worden. Italien sei bereit, den Entwurf eines entsprechenden Dokuments vorzubereiten.

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