17:41 23 August 2017
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    Moskau: “Freunde Syriens” drohen erneut mit Gewalt – Druck auf Brahimi

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    „Genf 2“-Konferenz zu Syrien (286)
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    Als schlecht getarnte Drohung, auf das Szenario einer Gewaltanwendung zurückzugreifen, hat der russische Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch das Schlussdokument des jüngsten Treffens der „Freunde Syriens“ in London bewertet. Dies sei absolut unannehmbar, betonte der Diplomat am Mittwoch.

    Als schlecht getarnte Drohung, auf das Szenario einer Gewaltanwendung zurückzugreifen, hat der russische Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch das Schlussdokument des jüngsten Treffens der „Freunde Syriens“ in London bewertet. Dies sei absolut unannehmbar, betonte der Diplomat am Mittwoch. 

    „Im Londoner Dokument wird erneut ein Regimewechsel in Damaskus als Hauptaufgabe in Aussicht genommen“, so Lukaschewitsch in einem auf der offiziellen Webseite des Außenministeriums veröffentlichten Kommentar. 

    „Die Nationale Koalition wird als der einzige legitime Vertreter des syrischen Volkes definiert. Es ist die Drohung formuliert, ‚alle Varianten’ der Einwirkung auf diejenigen anzuwenden, die die ‚Londoner Beschlüsse‘ nicht einhalten würden. Dies ist eine schlecht getarnte Drohung, auf das Szenario einer Gewaltanwendung zurückzugreifen, was absolut nicht annehmbar ist.“ 

    „Nicht zu übersehen ist auch die Tatsache, dass das ‚Londoner Dokument‘ zum Zeitpunkt des Besuches des Syrien-Beauftragten in der Region angenommen wurde, der gerade gemäß der russisch-amerikanischen Initiative Fragen der Vorbereitung der ‚Genf-2‘-Konferenz mit allen Teilnehmern zu erörtern hat. Der Versuch, den Sonderbeauftragten unter Druck zu setzen und das Resultat seiner diplomatischen Bemühungen vorwegzunehmen, liegt auf der Hand.“

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