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    Gewalteskalation im Nahen Osten (255)
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    Die israelischen Behörden planen den Bau von 1500 Wohneinheiten in Ostjerusalem, meldet AFP am Mittwoch unter Berufung auf israelische Medien.

    Die israelischen Behörden planen den Bau von 1500 Wohneinheiten in Ostjerusalem, meldet AFP am Mittwoch unter Berufung auf israelische Medien.

    Die Bauarbeiten sind im Stadtviertel Ramat-Shlomo geplant. Die Menschenrechtsorganisation „Shalom Achshav“ („Frieden jetzt“) hatte im Oktober mitgeteilt, dass Israel im ersten Halbjahr 2013 die Zahl der Baustellen in den jüdischen Siedlungen  im Westjordanland und in Ostjerusalem um 70 Prozent erhöht hat.  

    Die israelische Siedlungstätigkeit in den besetzten Gebieten und die ablehnende Haltung der Palästinenser hatten im Jahr 2010 den Friedensprozess vereitelt, der die US-amerikanischen Vermittler erst vor etwa drei Monaten wieder in Gang setzen konnten.

    Die Nachricht über den geplanten Wohnungsbau kam vor dem Hintergrund der Freilassung der zweiten Gruppe palästinensischer Häftlinge durch Israel. Ihre Amnestie ist in den Vereinbarungen über die Wiederaufnahme des Friedensprozesses in der Region vorgesehen.

    Die Siedlungstätigkeit Israels ist der größte Reizfaktor in dessen Beziehungen mit der Völkergemeinschaft, darunter der USA und der Europäischen Union, die ab dem Jahr 2014 die Finanzierung der in den besetzten Gebieten ansässigen israelischen Unternehmen und Einrichtungen einstellt.

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