15:16 20 Januar 2020
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    Gewalteskalation im Nahen Osten (255)
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    Russland hat die Entscheidung Israels über die Freilassung palästinensischer Strafgefangener positiv bewertet, ist aber über die Pläne Israels für den Siedlungsbau in Ostjerusalem besorgt, hieß es am Donnerstag beim russischen Außenministerium.

    Russland hat die Entscheidung Israels über die Freilassung palästinensischer Strafgefangener positiv bewertet, ist aber über die Pläne Israels für den Siedlungsbau in Ostjerusalem besorgt, hieß es am Donnerstag beim russischen Außenministerium.

    „Gleichzeitig mit diesem konstruktiven Schritt (Freilassung palästinensischer Häftlinge) hat Israel angekündigt, in der Wohnsiedlung Ramat-Shlomo in Ostjerusalem und im Westjordanland 1500 Wohneinheiten bauen zu wollen. Derartige Pläne und deren Umsetzung sind nicht anders als nur mit großer Besorgnis anzusehen. Der Siedlungsbau in den 1967 von Israel besetzten palästinensischen Gebieten wird von Russland – wie auch von anderen Mitgliedern der Völkergemeinschaft - als illegitim betrachtet , nicht anerkannt und kritisiert“, heißt es in der Erklärung des Außenamtes, die am Donnerstag auf der Webseite der Behörde veröffentlicht wurde.

    Für ein erfolgreiches Vorankommen der palästinensisch-israelischen Verhandlungen „müssen die beiden Seiten provokatorische Handlungen vermeiden, die den Verhandlungsprozess torpedieren könnten, und die zwischen ihnen bestehenden Vereinbarungen exakt und im vollen Umfang erfüllen“, wird unterstrichen.

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