07:59 20 Oktober 2018
SNA Radio
    Politik

    US-Kongressabgeordnete: Kein Pardon für Snowden

    Politik
    Zum Kurzlink
    US-Abhörskandal (486)
    0 0 0

    Der Whistleblower Edward Snowden verdient nach Ansicht von Dianne Feinstein, Leiterin des US-Senatsausschuss für Aufklärungstätigkeit, keine Nachsicht der Behörden. Wie sie betonte, hatte Snowden die Möglichkeit nicht genutzt, sich an den US-Kongress zu wenden und diesen über die Arbeit der Agentur für Nationale Sicherheit (NSA) zu informieren, schreibt die Zeitung „Huffington Post“. „Er hatte die Möglichkeit, den Aufklärungsausschuss des Repräsentantenhauses oder den Ausschuss des Kongresses anzurufen und zu sagen: ‚Hört zu, ich habe gewisse Informationen, die alle sehen sollten.‘ Natürlich hätten wir uns dann mit ihm getroffen und uns mit diesen Informationen vertraut gemacht. Dies ist aber nicht geschehen. Nun ist er aber weggegangen und hat unserem Land gigantischen Schaden zugefügt. Ich denke, die Antwort soll lauten: keine Nachsicht.“ Zuvor hatte der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele, der sich mit Snowden in Moskau getroffen hatte, erklärt, der flüchtige ehemalige Mitarbeiter der US-Geheimdienste möchte vor dem US-Ausschuss zu dem Wesen der Anschuldigungen aussagen, mit denen die US-Geheimdienst in den letzten Monaten bombardiert wurden. Laut deutschen Medien hat Snowden über Ströbele einen Brief an die Bundesregierung und das Bundesparlament übergeben. Wie der Fernsehsender ARD berichtete, hatte das Treffen zwischen Ströbele und Snowden an einem geheimen Ort stattgefunden und mehr als drei Stunden gedauert.

    Der Whistleblower Edward Snowden verdient nach Ansicht von Dianne Feinstein, Leiterin des US-Senatsausschuss für Aufklärungstätigkeit, keine Nachsicht der Behörden. Wie sie betonte, hatte Snowden die Möglichkeit nicht genutzt, sich an den US-Kongress zu wenden und diesen über die Arbeit der Agentur für Nationale Sicherheit (NSA) zu informieren, schreibt die Zeitung „Huffington Post“.
     
    „Er hatte die Möglichkeit, den Aufklärungsausschuss des Repräsentantenhauses oder den Ausschuss des Kongresses anzurufen und zu sagen: ‚Hört zu, ich habe gewisse Informationen, die alle sehen sollten.‘ Natürlich hätten wir uns dann mit ihm getroffen und uns mit diesen Informationen vertraut gemacht. Dies ist aber nicht geschehen. Nun ist er aber weggegangen und hat unserem Land gigantischen Schaden zugefügt. Ich denke, die Antwort soll lauten: keine Nachsicht.“
     
    Zuvor hatte der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele, der sich mit Snowden in Moskau getroffen hatte, erklärt, der flüchtige ehemalige Mitarbeiter der US-Geheimdienste möchte vor dem US-Ausschuss zu dem Wesen der Anschuldigungen aussagen, mit denen die US-Geheimdienst in den letzten Monaten bombardiert wurden.
     
    Laut deutschen Medien hat Snowden über Ströbele einen Brief an die Bundesregierung und das Bundesparlament übergeben.
     
    Wie der Fernsehsender ARD berichtete, hatte das Treffen zwischen Ströbele und Snowden an einem geheimen Ort stattgefunden und mehr als drei Stunden gedauert.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    US-Abhörskandal (486)