08:42 29 Januar 2020
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    Israels Premier wirft Palästinensern „künstliche Krisen“ in den Friedensverhandlungen vor

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    Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat den Palästinensern „künstliche Krisen“ in den vor kurzem wieder aufgenommenen Verhandlungen vorgeworfen und US-Außenminister John Kerry aufgerufen, zu einer Normalisierung des Friedensprozesses zu verhelfen.

    Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat den Palästinensern „künstliche Krisen“ in den vor kurzem wieder aufgenommenen Verhandlungen vorgeworfen und US-Außenminister John Kerry aufgerufen, zu einer Normalisierung des Friedensprozesses zu verhelfen.

    Die Israelis und die Palästinenser waren vor drei Monaten mit der Hoffnung, den gegenseitigen Konflikt in weniger als einem Jahr beizulegen, an den Verhandlungstisch zurückgekehrt.

    Der nach einer dreijährigen Pause wieder aufgenommene Dialog verläuft in einer geheimen Atmosphäre  unter Vermittlung der Amerikaner. Dabei geben die Palästinenser regelmäßig Erklärungen über den fehlenden Fortschritt ab und beschuldigen Israel des Versuches, Zeit für eine Erweiterung der Präsenz auf den besetzten Territorien zu gewinnen.

    „Ich bin über den fehlenden Fortschritt in den Verhandlungen beunruhigt. Denn ich sehe, dass die Palästinenser weiterhin eine aufwieglerische Tätigkeit betreiben, künstliche Krisen provozieren und historische Entscheidungen vermeiden, die für das Erzielen eines gerechten Friedens notwendig sind“, sagte Netanjahu bei einem Treffen mit Kerry, der zu einem erneuten Besuch in Jerusalem eingetroffen ist.

    Nach Jerusalem wird Kerry nach  Ramallah reisen, wo ihn der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, empfangen wird.

    Kurz vor dem Besuch des US-Außenministers in Israel erschienen in der israelischen Presse die ersten Informationen über die Verhandlungen.

    Medienberichten zufolge führten die israelische und die palästinensische Delegation 15 Treffen durch, deren Hauptthemen Probleme der Sicherheit und der ständigen Grenzen waren.

    „Die Divergenzen in den Haltungen der Seiten sind derart groß, dass sie, wie es scheint, die Verhandlungen nur wegen der dem US-Außenminister gegebenen Versprechen fortsetzen“, schrieb eine der israelischen Zeitungen.

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