21:35 19 April 2018
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    Moskau bietet sich für Gespräche von syrischer Opposition und Assad-Regierung an

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Eine Reihe syrischer Oppositionsgruppen sind nach Angaben des russischen Vizeaußenministers Michail Bogdanow zu Kontakten mit der Regierung von Präsident Baschar al-Assad und dem UN-Chefvermittler Lakhdar Brahimi bereit. Moskau ist seinerseits bereit, solche informellen Gespräche zu organisieren.

    Eine Reihe syrischer Oppositionsgruppen sind nach Angaben des russischen Vizeaußenministers Michail Bogdanow zu Kontakten mit der Regierung von Präsident Baschar al-Assad und dem UN-Chefvermittler Lakhdar Brahimi bereit. Moskau ist seinerseits bereit, solche informellen Gespräche zu organisieren.

    Die verschiedenen politischen, religiösen und nationalen Oppositionskräfte könnten diese Gelegenheit nutzen, um in einem unverbindlichen Format miteinander zu reden, sagte Bogdanow am Mittwoch, nach einem Treffen mit Vertretern der gemäßigten syrischen Opposition in Genf. Die möglichen Verhandlungen in Moskau wären keine Alternative zur Syrien-Konferenz in Genf, sondern würden hingegen deren Vorbereitung dienen, betonte er. „Denn wir sehen, dass sie (syrische Oppositionelle) nicht nur mit der Regierung, sondern aus verschiedenen Gründen nicht einmal miteinander sprechen wollen.“

    Am Mittwoch beriet Bogdanow in Genf mit Vertretern des syrischen oppositionellen Nationalen Koordinierungskomitees für demokratischen Wandel, Repräsentanten syrischer Kurden, der Nationalen Demokratie-Allianz und der Weltlichen Demokratiekoalition des syrischen Volkes über eine Teilnahme der syrischen Opposition an der neuen Friedenskonferenz zu Syrien in Genf. In der syrischen Opposition herrscht darüber keine Einigkeit.

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