17:44 23 Januar 2019
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    Kerry macht Iran für Misserfolg der Atom-Verhandlungen in Genf verantwortlich

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    Atomstreit mit Iran (1447)
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    US-Außenamtschef John Kerry macht den Iran dafür verantwortlich, dass bei den jüngsten Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in Genf keine Einigung erzielt werden konnte, meldet AFP.

    US-Außenamtschef John Kerry macht den Iran dafür verantwortlich, dass bei den jüngsten Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in Genf keine Einigung erzielt werden konnte, meldet AFP.
     
    Während seines Besuchs in den Vereinigten Arabischen Emiraten dementierte Kerry zugleich Informationen, laut denen innerhalb der Sechsergruppe Meinungsdifferenzen entstanden sind. Wie der US-Außenamtschef betonte, wurde ein Übereinkommen durch die Weigerung der iranischen Seite verhindert, die Vorschläge der westlichen Länder anzunehmen. Zugleich räumte Kerry ein, dass dennoch ein Abkommen innerhalb der nächsten Monate erreicht werden könnte. 
     
    Zuvor hatten Medien unter Berufung auf Quellen in Delegationen der westlichen Länder berichtet, die Haltung Frankreichs behindere einen Erfolg der Verhandlungen in Genf. Den französischen Diplomaten wurde vorgeworfen, die USA und die EU in den Hintergrund zu drängen, die zusammen mit dem Iran eine große Arbeit bei der Abstimmung ihrer Positionen geleistet hätten. 

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