02:59 15 November 2018
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    Terroranschlag im Bahnhof: Putin schickt Spezialflugzeug nach Wolgograd

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    Terrorakte in Wolgograd (Dezember 2013) (22)
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    Das russische Katastrophenschutzministerium entsendet im Auftrag von Präsident Wladimir Putin Ärzte und medizinische Anlagen nach Wolgograd, wo am Sonntag mehrere Menschen bei einem Terroranschlag getötet worden sind.

    Das russische Katastrophenschutzministerium entsendet im Auftrag von Präsident Wladimir Putin Ärzte und medizinische Anlagen nach Wolgograd, wo am Sonntag mehrere Menschen bei einem Terroranschlag getötet worden sind.

    An Bord eines Spezialflugzeugs sind 22 hochqualifizierte Ärzte und Psychologen sowie medizinische Anlagen für die Behandlung der Verletzten, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mitteilte. Das Katastrophenschutzministerium informierte seinerseits, dass die IL-76, die in die Region entsandt wurde, auf dem Rückflug 20 Schwerverletzte mitnehmen könnte.

    Eine Bombe mit einer Sprengkraft von mindestens zehn Kilo TNT detonierte am Nachmittag im Bahnhof von Wolgograd, dem ehemaligen Stalingrad. Die Angaben zur Opferzahl sind widersprüchlich. Laut den Erkenntnissen des Ermittlungskomitees wurden 14 Menschen, darunter ein neujähriges Kind, getötet und 27 weitere verletzt. Die Gebietsverwaltung von Wolgograd hatte zuvor von mindestens 18 Toten und 40 Verletzten berichtet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden mehr als 30 Menschen in Krankenhäuser gebracht, acht davon schwebten in Lebensgefahr. Die Gebietsverwaltung von Wolgograd verhängte eine dreitägige Trauer.

    Erst am Freitag waren im südrussischen Pjatigorsk (ca. 500 km südlich von Wolgograd) drei Menschen bei einem Autobomben-Anschlag getötet worden.

    Im Oktober war Wolgograd bereits von einem Selbstmordanschlag erschüttert worden: Eine Terroristin sprengte sich in einem Linienbus in die Luft und zog sechs Passagiere mit in den Tod. Mehr als 40 weitere wurden verletzt.

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