19:38 16 Dezember 2017
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    Dutzende Tote bei blutigen Anschlägen im Irak

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    Mindestens 52 Menschen sind am Mittwoch bei einer Anschlagsserie im Irak getötet worden, meldet die Agentur Reuters unter Verweis auf die irakische Polizei.

    Mindestens 52 Menschen sind am Mittwoch bei einer Anschlagsserie im Irak getötet worden, meldet die Agentur Reuters unter Verweis auf die irakische Polizei.

    Ein Selbstmordattentäter sprengte sich während einer Bestattungszeremonie unweit der Stadt Baquba in die Luft und riss 18 Menschen mit in den Tod. Mindestens 16 weitere erlitten Verletzungen. In der Hauptstadt Bagdad gingen am Mittwoch mehrere Autobomben hoch und töteten 34 Menschen. Mehr als 70 weitere wurden verletzt.

    Die Situation im Irak ist von einer zunehmenden Konfrontation zwischen den größten moslemischen Gemeinden - den Sunniten und den Schiiten – geprägt. In der Regierungszeit von Präsident Saddam Hussein waren die Staatsstrukturen von Sunniten dominiert. Nach der bewaffneten Invasion der USA im Jahr 2003 im Irak und dem anschließenden Sturz von Hussein wurden die sunnitischen Beamten von den Schiiten teilweise verdrängt, die mehrere wichtige Staatsämter übernahmen.

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