23:28 18 Dezember 2017
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    Assad warnt vor Expansion des radikalislamischen Wahhabismus

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    Der syrische Präsident Baschar al-Assad, der seit fast drei Jahren die Armee gegen bewaffnete Regierungsgegner einsetzt, hat vor der Gefahr des radikalislamischen Wahhabismus für die ganze Welt gewarnt.

    Der syrische Präsident Baschar al-Assad, der seit fast drei Jahren die Armee gegen bewaffnete Regierungsgegner einsetzt, hat vor der Gefahr des radikalislamischen Wahhabismus für die ganze Welt gewarnt.

    „Das syrische Volk und viele Völker der Region wissen, wie gefährlich der Wahhabismus ist“, sagte Assad am Mittwoch bei einem Treffen mit dem iranischen Außenminister Mohammad Dschawad Sarif nach Angaben der Agentur AFP. „Deshalb müssen alle zum Kampf gegen den Wahhabismus beitragen, um  ihn völlig auszumerzen.“

    Der Wahhabismus ist eine Richtung des sunnitischen Islams. Sie entstand im 18. Jahrhundert in Saudi-Arabien. Die Wahhabiten erheben den Anspruch, die einzig richtige Form des Islam zu präsentieren, und zeichnen sich durch Radikalismus und Intoleranz gegenüber den anderen Richtungen des Islam aus.

    In Syrien dauern seit März 2011 Kämpfe zwischen Armee und bewaffneten Regierungsgegnern an. Laut UN-Angaben sind bei den Gefechten bereits mehr als 115.000 Menschen getötet worden. Die Opposition, aber auch westliche Staaten wollen Assad zum Rücktritt zwingen. Nach Darstellung der syrischen Regierung kämpft die Armee gegen von Saudi-Arabien und anderen Staaten finanzierte Terroristen.

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