10:30 20 Januar 2018
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    Nationales Koordinationskomitee stellt Bedingungen für Teilnahme an Syrien-Konferenz

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    „Genf 2“-Konferenz zu Syrien (286)
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    Das oppositionelle syrische Nationale Koordinationskomitee, das die Teilnahme an der geplanten Syrien-Konferenz in der Schweiz abgesagt hatte, will seine Entscheidung unter Auflagen doch noch revidieren.

    Das oppositionelle syrische Nationale Koordinationskomitee, das die Teilnahme an der geplanten Syrien-Konferenz in der Schweiz abgesagt hatte, will seine Entscheidung unter Auflagen doch noch revidieren.

    „Die Konferenz soll verschoben werden, und das Nationale Oppositionsbündnis soll seine Teilnahme daran bekanntgeben“, sagte der Chef des Komitees, Hassan Abdel Azim, am Donnerstag telefonisch aus Damaskus. Zuvor hatte der UN-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi erklärt, das oppositionelle Nationale Koordinationskomitee für Demokratischen Wandel habe seine Teilnahme an dem Treffen abgesagt. Brahimi bedauere die Entscheidung der als moderat geltenden Gruppe, hieß es. Die Konferenz soll am 22. Januar in Montreux am Genfer See beginnen und dann in Genf fortgesetzt werden.

    Das Koordinationskomitee sprach sich für eine einwöchige Verschiebung der Konferenz aus. „Wenn das Oppositionsbündnis seine Teilnahme beschließt, wird das Koordinationskomitee bereit sein, ein Konsultativtreffen vor dem neuen Datum der Konferenz durchzuführen, um eine einheitliche Delegation für Genf-2 zu bilden.“ „Die Konferenz in der Schweiz ist die einzige politische Möglichkeit, die Syrien-Krise beizulegen“, erklärte er.

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