05:31 27 Juni 2017
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    Massenhinrichtungen in Syrien: Moskau fordert Bestrafung der Islamisten

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die extremistischen Gruppen, die hinter dem Massaker an Zivilisten in Syrien stehen, müssen bestraft und ihre Taten müssen als Kriegsverbrechen eingestuft werden. Damit kommentierte das russische Außenministerium die jüngsten UN-Angaben über massenhafte Hinrichtungen in Nordsyrien.

    Die extremistischen Gruppen, die hinter dem Massaker an Zivilisten in Syrien stehen, müssen bestraft und ihre Taten müssen als Kriegsverbrechen eingestuft werden. Damit kommentierte das russische Außenministerium die jüngsten UN-Angaben über massenhafte Hinrichtungen in Nordsyrien.

    UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay hatte in dieser Woche bekannt gegeben, dass Kämpfer der der al-Qaida-nahen Dschihadisten-Organisation „Islamischer Staat im Irak und in der Levante“ in den vergangenen Tagen in Aleppo, Idlib und Rakka massenhaft Zivilisten, Journalisten und Kriegsgefangene massakriert hätten.

    „Laut der UN-Hochkommissarin gab es sogar im Kinderkrankenhaus Aleppo Hinrichtungen, das  ISIL als Stützpunkt nutzt“, so das russische Außenamt am Freitag.  „Wir teilen die Meinung der Hochkommissarin, dass diese Handlungen der bewaffneten Opposition gegen die Menschenrechte und gegen das internationale humanitäre Recht verstoßen und als Kriegsverbrechen anzusehen sind. Die Anführer und Kämpfer der Extremistengruppen, die in die Morde verwickelt sind, müssen ihre verdiente Strafe erhalten.“

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