15:13 19 August 2017
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    Innere syrische Opposition zu „Genf-2“ eingeladen, aber nicht alle wollen teilnehmen

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    „Genf 2“-Konferenz zu Syrien (286)
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    Die innere Oppositionsorganisation Syriens „Koalition der Kräfte für friedliche Wandlungen“ hat die Einladung erhalten, an der Genf-2-Friedenskonferenz teilzunehmen. Aber nicht alle Mitglieder dieser Koalition sind einverstanden, in die Schweiz zu reisen, wie der Vertreter der Opposition, Kadri Dschamil, am Montag mitteilte.

    Die innere Oppositionsorganisation Syriens „Koalition der Kräfte für friedliche Wandlungen“ hat die Einladung erhalten, an der Genf-2-Friedenskonferenz teilzunehmen. Aber nicht alle Mitglieder dieser Koalition sind einverstanden, in die Schweiz zu reisen, wie der Vertreter der Opposition, Kadri Dschamil, am Montag mitteilte.

    „Die Koalition hat die Einladung erhalten. Einige Kräfte sind nicht gewillt, im Rahmen der Koalition teilzunehmen. Heute ist es notwendig, dieses Problem zu lösen“, sagte Dschamil, der ein Mitglied der Führung der „Volksfront für Wandel und Freiheit“ ist, die der Koalition angehört.

    Am Vortag teilte der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon mit, eine Einladung an Teheran geschickt zu haben, an der Genf-2-Konferenz zu Syrien teilzunehmen, die für den 22. Januar in der Schweizer Stadt Montreux geplant ist. Die Teilnahme des Iran war eine lange Zeit der Stein des Anstoßes in den Verhandlungen zwischen der russischen und der amerikanischen Delegation. Aber die Seiten kamen immerhin zu einer einheitlichen Meinung zu dieser Frage.

    Dem UN-Generalsekretär zufolge wurde, er von den iranischen Behörden versichert, dass die Islamische Republik eine „positive und konstruktive Rolle“ in den Friedensverhandlungen zu Syrien spielen wird.

    Die Nationale Koalition der syrischen Opposition erklärte ihrerseits, dass die Vertreter der Organisation nicht nach Montreux reisen werden, wenn der UN-Generalsekretär nicht die Einladung für die iranische Delegation zurücknimmt.

    Die Vollversammlung der Nationalen Koalition traf am 18. Januar mit der Stimmenmehrheit die Entscheidung, an der Genf-2-Friedenskonferenz teilzunehmen. Es wurde mitgeteilt, dass der Delegation neue Mitglieder angehören werden.

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