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21:39 18 Oktober 2019
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    Sechsergruppe und EU besprechen iranisches Atomprogramm in Genf

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    Atomstreit mit Iran (1447)
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    EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton und politische Direktoren der Außenministerien der sechs internationalen Vermittler zum iranischen Atomprogramm (die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland) haben in Genf die Umsetzung der Vereinbarung zum iranischen Atomproblem behandelt, wie das russische Außenministerium am Mittwoch mitteilte.

    EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton und politische Direktoren der Außenministerien der sechs internationalen Vermittler zum iranischen Atomprogramm (die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland) haben in Genf die Umsetzung der Vereinbarung zum iranischen Atomproblem behandelt, wie das russische Außenministerium am Mittwoch mitteilte.

    Das Treffen fand am 21. Januar statt, nachdem der Iran mit der Erfüllung der Genfer Vereinbarungen begonnen und die Urananreicherung auf 20 Prozent ausgesetzt hatte. 

    „Es wurde der gesamte Komplex der Fragen besprochen, die mit der Sicherung der erfolgreichen Erfüllung der ersten Schritte der Genfer Vereinbarungen zusammenhängen“, heißt es auf der Website des russischen Außenamtes.

    Wie das Amt weiter mitteilt, wurden auch die Perspektiven einer allumfassenden und endgültigen Lösung zum iranischen Atomprogramm diskutiert. Die nuklearen Aktivitäten Teherans müssen unter internationale Kontrolle gestellt werden, heißt es weiter. Dabei müsse das unveräußerliche Recht des Iran  auf die friedliche Nutzung der Atomenergie,  darunter auch das Recht auf Urananreicherung, gesichert werden. 

    Von der russischen Seite nahm der Vizeaußenminister Sergej Rjabkow an den Verhandlungen teil. 

    Die Vereinbarung zum iranischen Atomprogramm war am 24. November 2013 in Genf getroffen worden. Ihre Umsetzung begann am 20. Januar.

    Der Iran verpflichtete sich, die Arbeiten im Rahmen des Atomprogramms abzubauen und den internationalen Experten Zugang für gründlichere Kontrollen zu gewähren. Als Gegenleistung sollen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran abgeschwächt werden.

    Die Iraner selbst weisen kategorisch zurück, dass das Atomprogramm des Landes eine militärische Komponente habe.

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