Widgets Magazine
17:47 22 Juli 2019
SNA Radio
    Politik

    Palästinenserpräsident Abbas fordert Abzug Israels aus Westjordanland in Dreijahresfrist

    Politik
    Zum Kurzlink
    Gewalteskalation im Nahen Osten (255)
    0 12

    Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hält nach eigenen Worten eine Dreijahresfrist zwischen dem Abschluss eines Friedensvertrages mit Israel und der vollständigen Räumung der besetzten arabischen Gebiete für vernünftig.

    Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hält nach eigenen Worten eine Dreijahresfrist zwischen dem Abschluss eines Friedensvertrages mit Israel und der vollständigen Räumung der besetzten arabischen Gebiete für vernünftig.

    Die aufgezeichnete Erklärung von Abbas, die bei einer Konferenz in Tel Aviv gezeigt wurde, steht im Widerspruch zu den Herangehensweisen Israels und der US-Vermittler. Bei den seit sechs Monaten andauernden Gesprächen versuchen diese die Palästinenser dazu zu bewegen, einer mehrjährigen israelischen Militärpräsenz im Westjordanland zuzustimmen – selbst wenn eine Beilegung des Konflikts vereinbart wird.

    „Diejenigen, die eine Übergangsperiode von zehn oder 15 Jahren ins Gespräch bringen, wollen einfach nicht weg“, so Abbas. „Wir sprechen davon, dass die Übergangsperiode drei Jahre nicht überschreiten darf, innerhalb deren ein allmählicher Rückzug der Israelis erfolgen muss.“

    Die Palästinenser würden akzeptieren, wenn die Nato- oder andere internationale Truppen in besonders „sensiblen“ Gebieten des Westjordanlandes, einschließlich des an Jordanien angrenzenden Flusstals, an die Stelle der gleichzeitig abziehenden israelischen Truppen treten, hieß es.

    Israel hatte derartige Initiativen in der Vergangenheit bereits mehrmals abgelehnt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Gewalteskalation im Nahen Osten (255)