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18:24 17 Oktober 2019
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    Kriegsdenkmal als hässlich eingestuft - Minsker Außenamt zitiert US-Geschäftsträger

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    Nachdem der amerikanische TV-Sender CNN ein Kriegsdenkmal in der Brester Festung in Weißrussland als eines der hässlichsten Denkmäler der Welt eingestuft hatte, hat das Außenministerium in Minsk am Freitag den US-Geschäftsträger Ethan Goldrich einbestellt.

    Nachdem der amerikanische TV-Sender CNN ein Kriegsdenkmal in der Brester Festung in Weißrussland als eines der hässlichsten Denkmäler der Welt eingestuft hatte, hat das Außenministerium in Minsk am Freitag den US-Geschäftsträger Ethan Goldrich einbestellt.

    Goldrich, der die diplomatische Vertretung der USA in Weißrussland leitet, sei darauf verwiesen worden, dass jeder dritte Weißrusse im Zweiten Weltkrieg gestorben sei, teilte das weißrussische Außenministerium mit. Das Andenken an die gefallenen Kriegshelden sei für die Weißrussen heilig. Der beleidigende CNN-Bericht über das Kriegsdenkmal habe bei einfachen Staatsbürgern und gesellschaftlichen Organisationen in Weißrussland Empörung ausgelöst. Dass das Monument „Mut“ unter den hässlichsten Denkmälern erwähnt worden sei, sei unannehmbar.

    CNN hatte auf seiner Webseite das Monument „Mut“, ein Teil der Kriegsgedenkstätte Brester Festung in Weißrussland, unter den „weltweit hässlichsten Denkmälern“ gelistet. Nach heftiger Kritik aus Moskau und Minsk bat der US-Sender formell um Entschuldigung und löschte am Tag darauf den Beitrag.

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