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11:46 22 September 2019
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    Lawrow: Westliche Medien schweigen über Extremismus und Antisemitismus auf Euro-Maidan

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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat westlichen Medien vorgeworfen, bei ihrer Berichterstattung zu den Protesten in der Ukraine viele wichtige Tatsachen zu verschweigen.

    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat westlichen Medien vorgeworfen, bei ihrer Berichterstattung zu den Protesten in der Ukraine viele wichtige Tatsachen zu verschweigen.

    „Westliche Medien strahlen jetzt wohltuende Bilder aus der Ukraine aus, auf denen friedliche Oppositionelle nach Gerechtigkeit und Ordnung verlangen und die ‚bestialischen‘ Behörden Gewalt gegen sie einsetzen“, sagte Lawrow am Montag in Moskau. Dabei werde bei den Geschehnissen in der Ukraine eine „Unmenge von Fakten“ verschwiegen. Der Minister empfahl als Alternative russische TV-Sender, die nicht nur auf Russisch, sondern auch auf Englisch und Arabisch berichten. Diese würden ganz genau zeigen, mit was für Kräften die ukrainischen Behörden aber auch die dortige Opposition zu tun haben. „Mit ausgesprochen extremistischen und antisemitistischen.“ In der westlichen Berichterstattung „wird dies leider verschwiegen“, so Lawrow.

    In der Ukraine dauern seit dem 21. November Anti-Regierungs-Proteste an. Auslöser war die Entscheidung des Kabinetts, den Assoziierungsprozess mit der Europäischen Union auszusetzen und stattdessen den Handel mit Russland auszubauen. Im Januar arteten die Proteste in der ukrainischen Hauptstadt in schwere Zusammenstöße zwischen prowestlichen Demonstranten und Sicherheitskräften aus. Es gab drei Tote unter den Demonstranten und mehr als eintausend Verletzte auf beiden Seiten.

    In Kiew und anderen Regionen des Landes erstürmten radikale Demonstranten mehrere Staatsgebäude. Trotz Zugeständnissen, die Präsident Janukowitsch bei Krisengesprächen mit der Opposition machte, und trotz der Entlassung der Regierung gehen die Proteste weiter.

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