16:41 23 Januar 2019
SNA Radio
    Politik

    Ashton sprach mit ukrainischen Top-Politikern – EU-Hilfe zugesichert

    Politik
    Zum Kurzlink
    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
    0 10

    Die EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton ist am Montag mit den ukrainischen Politikern Vitali Klitschko (Partei Udar), Arseni Jazenjuk (Partei Batkiwstschina) und Oleg Tjagnibok (Partei Swoboda) in Kiew zusammengetroffen. Dabei wurden die Situation im Lande und Wege zur Überwindung der Wirtschaftskrise erörtert, teilte der Pressedienst der Partei Udar mit.

    Die EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton ist am Montag mit den ukrainischen Politikern Vitali Klitschko (Partei Udar), Arseni Jazenjuk (Partei Batkiwstschina) und Oleg Tjagnibok (Partei Swoboda) in Kiew zusammengetroffen. Dabei wurden die Situation im Lande und Wege zur Überwindung der Wirtschaftskrise erörtert, teilte der Pressedienst der Partei Udar mit.

    Ashton ließ sich über die gegenwärtige Wirtschafts- und Finanzsituation in der Ukraine informieren. Die Seiten stimmten darin überein, dass zur Aufrechterhaltung der Einheit des Landes und zur Überwindung der Wirtschaftskrise dringende Maßnahmen erforderlich sind.

    „Ashton versicherte, dass die EU der Ukraine nach der Bildung der Regierung umfassende Hilfe erwiesen wird“, heißt es in der Mitteilung. Sie habe zu einer möglichst baldigen Bildung der Regierung aufgefordert.

    Bei dem Treffen mit Ashton verwies Alexander Jefremow, Chef der bis vor kurzem regierenden Partei der Regionen,  darauf, dass seine Parteikameraden unter Druck gesetzt werden. „Wir als Opposition fühlen uns ständig bedroht. Ich denke nicht, dass dies Demokratie ist“, sagte der Abgeordnete, der vom Pressedienst der Partei zitiert wird. Zugleich verwies er darauf, dass die neue Macht keinen Einfluss auf die radikal eingestellten Bürger hat.

    Die Partei der Regionen „gibt ihre Fehler zu und ruft die neue Führung im Lande auf, diese nicht zu wiederholen“, sagte er.  

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)