05:54 19 November 2017
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    Krim-Oberbefehlshaber stellt Ultimatum an ukrainische Militärs: Der Krim dienen oder in Rente gehen

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    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (420)
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    Gegen die auf der Krim stationierten ukrainischen Militärangehörigen, die die Anweisungen des Krim-Premiers Sergej Aksjonow verweigern sollten, werden nach seinen Worten Strafverfahren eingeleitet.

    Gegen die auf der Krim stationierten ukrainischen Militärangehörigen, die die Anweisungen des Krim-Premiers Sergej Aksjonow verweigern sollten, werden nach seinen Worten Strafverfahren eingeleitet.

    Wie Aksjonow, der zuvor vom Präsidium des Obersten Rates der Krim zum zeitweiligen Oberbefehlshaber der bewaffneten Strukturen der Region ernannt wurde,  am Dienstag erklärte, sind die Behörden bereit, die ukrainischen Militärangehörigen, die nicht geneigt sind, der Krim ihren Fahneneid abzulegen, Renten zu zahlen, wenn sie weiter in der Region  leben wollen.

    Eine neue Vereidigung sei keine Verletzung des vorherigen Eids, weil es „den Staat Ukraine in der früheren Form, von dem die Militärs vereidigt wurden, heute nicht mehr gibt“.

    Zuvor hatte Aksjonow gesagt, dass mehr als 5 500 ukrainische Soldaten aus den Garnisonen auf dem Territorium der Autonomen Republik Krim auf die Seite des Krim-Volkes übergegangen seien.

    Laut Gennadi Bassow, Abgeordneter des Stadtrates von Sewastopol, haben sich 23 der insgesamt 34 auf der Krim stationierten Verbände und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte den Behörden der Republik unterstellt. Wie der Parlamentarier am Dienstag RIA Novosti mitteilte, nimmt er persönlich an Verhandlungen mit den Chefs der ukrainischen Verbände auf der Krim teil.

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