19:16 07 Dezember 2016
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    US-Politologe rechtfertigt Reaktion Russlands auf Umsturz in der Ukraine

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    Regelung der Krise in der Ukraine (2428)
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    Die Reaktion der russischen Behörden auf die jüngste Entwicklung in der Ukraine ist nach Ansicht eines US-Politologen durchaus gerechtfertigt.

    Die Reaktion der russischen Behörden auf die jüngste Entwicklung in der Ukraine ist nach Ansicht eines US-Politologen durchaus gerechtfertigt.

    „Die Nationalisten bedrohen die im Land lebenden Russen. Und die USA, die die Krise provoziert haben, sind nicht in der Lage, die Situation zu beherrschen“, sagte Paul Craig Roberts von der Hoover Institution, Wirtschaftsberater des US-Finanzministers in der Administration von Präsident Ronald Reagan, am Mittwoch in einem Interview für den Radiosender Stimme Russlands. „Die jetzige Situation in der Ukraine ist keine Niederlage der Russen, sondern die der Amerikaner. Die USA waren es, die den Staatsstreich organisiert, finanziert und provoziert hatten. Aber die USA haben die Kontrolle über die Situation verloren, und die Extremisten führten den Umsturz an. Gerade diese Nationalisten bedrohen die auf dem Territorium der Ukraine ansässigen Russen und gefährden die strategischen Interessen Russlands“, sagte der Experte.

    „Handlungen der Nationalisten provozierten ferner die Bewegung zur Abspaltung der Krim. Nach allen Drohungen Kiews, nach dem gesetzlichen Verbot der russischen Sprache, nach der Zerstörung von Denkmälern für die Befreier der Ukraine von den Nazis und nach sonstigen feindseligen Handlungen wollen die Bewohner jene in ihren Regionen ächten, die sie bedrohen.“ Dabei sagte Roberts, dass die Ukraine keine Zone der strategischen Interessen der USA ist. Die Position von US-Außenminister John Kerry sei „propagandistisch und äußerst provokatorisch“. „Er dämonisiert Russland, seinen Präsidenten und die Regierung und bereitet somit die Amerikaner, die keine einzige unabhängige Informationsquelle haben, zu einem Krieg vor. Sie (Amerikaner) werden dazu vorbereitet, dass sie sie eine beliebige Strafaktion der US-Behörden gegen Russland akzeptierten“, sagte der Experte.

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