10:19 30 September 2016
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    Kopfgeld auf Reporter ausgesetzt: Moskau geißelt Gewalt gegen Journalisten in Ukraine

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    Regelung der Krise in der Ukraine (2404)
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    Das Außenministerium in Moskau beklagt Druck und Gewalt gegen russische Journalisten, die über die politische Krise in der Ukraine berichten.

    Das Außenministerium in Moskau beklagt Druck und Gewalt gegen russische Journalisten, die über die politische Krise in der Ukraine berichten.

    Wie das russische Außenministerium am Dienstag mitteilte, werden russische Medienleute in Kiew und in anderen Städten „psychologischem Druck und Gewalt ausgesetzt“.

    So sei auf den Reporter des Nachrichtensenders „Rossija 24“, Artjom Kol, ein Kopfgeld ausgesetzt worden. Den Kamerateams der TV-Sender WGTRK, TV Zentr und NTV sei in der vergangenen Woche die Einreise in die Ukraine verweigert worden. Hinzu kämen Hackerattacken auf die Webseiten des Senders RT und der Zeitung Rossijskaja Gaseta und die Blockade zentraler russischer Fernsehsender.

    „Das Außenministerium Russlands ist besorgt über die Einschränkung der Medienfreiheit und über die Verletzung der Rechte der Journalisten“, erklärte die Behörde. Russland erwarte, dass die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) schnell und unvoreingenommen auf die Verstöße reagiere.

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