09:57 15 Dezember 2018
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    Medwedew: An der Macht in Kiew sind Radikale und Banditen (Zusammenfassung 21.30)

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    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
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    In der Ukraine haben Radikale, Schlägertrupps und Banditen die Macht ergriffen, schrieb Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew am Freitag auf seiner Facebook-Seite.

    In der Ukraine haben Radikale, Schlägertrupps und Banditen die Macht ergriffen, schrieb Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew am Freitag auf seiner Facebook-Seite.

    „Diese Radikalen, Extremisten und Banditen treffen die Entscheidungen in Kiew und werden sie höchstwahrscheinlich auch nach dem 25. Mai (nach den Wahlen – Anm. der Redaktion) weiter treffen. Sie werden ihre Machtbefugnisse an niemand abtreten. Sie sind die Herren auf der Straße und am Eingang zu administrativen Gebäuden.“ Die Situation sei äußerst gefährlich. Eine derartige Verwaltungsmethode werde den Staat unweigerlich kollabieren lassen, betonte der Regierungschef.

    Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch wurde nach Medwedews Ansicht gesetzwidrig entmachtet. „Daher sind die neuen ukrainischen Behörden nicht legitim. Menschen auf der Straße (in Kiew) hatten das Recht auf friedlichen Protest gegen Korruption und Behördenwillkür. Aber eine Machtübernahme durch einen bewaffneten Staatsstreich, durch Gewalt und Totschlag ist unzulässig. Janukowitsch wurde gesetzwidrig entmachtet. Daher ist er als ein gewaltsam gestürzter legitimer Präsident zu betrachten“, fuhr Medwedew fort.

    „Dessen sollten sich alle bewusst werden, darunter auch die Vertreter des Maidan, die jetzt in der Regierung und in der Rada sitzen, aber auch politische Funktionäre in Kiew und unsere westlichen Partner.“ Der russische Regierungschef betonte ferner, dass die neuen ukrainischen Behörden nicht nur nicht legitim sind, sondern keinen realen Einfluss auf die Situation im Land haben. „Das ist noch schlimmer“, schrieb Medwedew.

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