23:08 16 November 2019
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    Moskau: Westen an 40-fachem Anstieg der Drogenproduktion in Afghanistan schuld

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    Weltweite Drogengefahr nimmt zu (258)
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    Die Aussetzung der Zusammenarbeit mit Russland im Rahmen der G8 stellt einen Versuch dar, sich der Verantwortung für den 40fachen Anstieg der Rauschgiftproduktion in Afghanistan. Diese Meinung äußerte Viktor Iwanow, Chef der russischen Drogenbekämpfungsbehörde, am Dienstag bei einem Treffen mit Experten.

    Die Aussetzung der Zusammenarbeit mit Russland im Rahmen der G8 stellt einen Versuch dar, sich der Verantwortung für den 40fachen Anstieg der Rauschgiftproduktion in Afghanistan. Diese Meinung äußerte Viktor Iwanow, Chef der russischen Drogenbekämpfungsbehörde, am Dienstag bei einem Treffen mit Experten. 

    Im Rahmen der gegen Russland beschlossenen Sanktionen hatten die USA Iwanow letzte Woche die Einreise in die Vereinigten Staaten verboten. 

    „Die Liquidierung der G8 wurde vom Westen zu dem Zeitpunkt unternommen, als Russland im Rahmen seines G8-Vorsitzes die Aufgabe der Rauschgiftbekämpfung unter den vorrangigen positioniert hat“, betonte Iwanow. 

    „Es lässt sich kaum anders einschätzen als ein radikales Verfahren der USA und der Nato, sich der Verantwortung für den explosionsartigen 40fachen Anstieg der Rauschgiftproduktion in Afghanistan seit dem Beginn der Okkupation dieses leidgeprüften Landes durch die USA und die Nato 2001“, so der russische Beamte. 

    Nach Angaben seiner Behörde werden in Afghanistan jährlich rund 150 Milliarden Dosen Heroin und rund 30 Milliarden Dosen Haschisch produziert. Über Tadschikistan und Pakistan wird Rauschgift nach Europa und Russland gebracht. 

    Die Anbaufläche für Drogenkulturen in Afghanistan erreichte 2013 die Rekordgröße von 209 000 Hektar. 

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