08:37 25 Juli 2017
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    Experten: US-Angriff auf Syrien zu Rettung von Obamas Image nicht ausgeschlossen

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    US-Präsident Barack Obama verliert dramatisch an Wählergunst. Laut russischen Experten ist nicht ausgeschlossen, dass sich die US-Administration für ein militärisches Eingreifen in Syrien entschließt, um den Präsidenten auf der Sympathieskala nach oben zu bringen.

    US-Präsident Barack Obama verliert dramatisch an Wählergunst. Laut russischen Experten ist nicht ausgeschlossen, dass sich die US-Administration für ein militärisches Eingreifen in Syrien entschließt, um den Präsidenten auf der Sympathieskala nach oben zu bringen.

    Obamas Zustimmung ist im März nach Angaben der Agentur AP auf den bisher tiefsten Wert gesunken. Laut einer Studie der Firma GfK finden 59 Prozent der befragten US-Amerikaner, dass ihr Präsident seinen Job schlecht macht.

    Obama und das Gros des US-Establishments strebten offenbar kein militärisches Eingreifen in Syrien an, urteilte der Politologe Alexander Kusnezow am Freitag auf einer Konferenz bei RIA Novosti. Dennoch könnte die sinkende Popularität des Präsidenten die Machteliten zu einem Waffengang veranlassen. Das umso mehr, weil keiner der Konfliktgegner in Syrien, die sich seit drei Jahren bekriegen, offenbar die Oberhand gewinnen könne.

    Laut Oleg Peresypkin vom „Verband russischer Diplomaten“ hat die Ukraine-Krise dem Ansehen der US-Administration und der Nato geschadet. „Wenn sie nervös sind, können sie sich immer für einen Militäreinsatz entschließen, um ihr Image aufzupolieren.“

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