15:09 22 Januar 2018
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    Rating-Agentur Fitch

    Fitch: Österreichische Banken in Russland am stärksten gefährdet

    © Sputnik/ Wladimir Pesna
    Politik
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    Die österreichischen Banken sind über ihre Tochterstrukturen in Russland besonders gefährdet, heißt es in einer Mitteilung der Ratingagentur Fitch.

    Die österreichischen Banken sind über ihre Tochterstrukturen in Russland besonders gefährdet, heißt es in einer Mitteilung der Ratingagentur Fitch. 

    „Die europäischen Banken sind größeren direkten Risiken in Russland ausgesetzt als Banken der USA und Asiens, diese Risiken sind allerdings kontrollierbar“, so die Fitch-Analysten. 

    Fitch verweist auf eine mögliche Intensivierung der Finanzierung von Operationen der europäischen Banken in Russland bei einer Erweiterung der Sanktionen und bei Liquiditätsproblemen. Als aktueller bewertet Fitch allerdings Risiken, die mit der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums und einem sinkenden Rubel-Kurs verbunden sind. 

    Die Agentur bewertet die Risiken der Raiffeisen Bank International in Russland und in der Ukraine als hoch. 

    Die italienische Bank UniCredit ist in Russland durch ihre österreichische Tochter vertreten. Nach Ansicht der Agentur sind die Grundrisiken der Bankaktivitäten in Russland relativ gering und würden eher die Muttergesellschaft treffen. 

    Die Vertretungen der französischen Banken BNP Paribas und Credit Agricole haben laut Fitch relativ kleine Vertretungen in Russland.

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