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18:32 22 September 2019
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    Здание Генеральной прокуратуру Украины

    Kiew: Scharfschützen auf Maidan waren Berkut-Leute

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    Politik
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    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
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    Neun Angehörige der ukrainischen Sondereinheit Berkut sind laut dem amtierenden ukrainischen Generalstaatsanwalt Oleg Machnitski wegen des Verdachts festgenommen worden, am 20. Februar auf der Institutskaja-Straße in Kiew Menschen erschossen zu haben.

    Neun Angehörige der ukrainischen Sondereinheit Berkut sind laut dem amtierenden ukrainischen Generalstaatsanwalt Oleg Machnitski wegen des Verdachts festgenommen worden, am 20. Februar auf der Institutskaja-Straße in Kiew Menschen erschossen zu haben. 

    Unter den Festgenommenen befinde sich auch der Mensch, der die Gruppe von Scharfschützen geleitet habe, hieß es.

    Darauf angesprochen, von wem die Berkut-Leute den Schießbefehl bekommen haben, sagte Machnitski: „Von ihrem unmittelbaren Chef, der wiederum die Anweisung von der obersten Führung bekommen hat.“

    „Das oberste Kettenglied war die Administration von Präsident Viktor Janukowitsch“, fügte er an. Die weiteren Kettenglieder seien „die Präsidentenadministration, das Innenministerium und der Sicherheitsdienst der Ukraine“ gewesen.

    Präsident Janukowitsch, der sich jetzt in Russland aufhält, hatte zuvor erklärt, dass Vertreter der bewaffneten Staatsstrukturen nicht auf die Demonstranten auf dem Maidan geschossen hätten. Die Schüsse seien aus den Gebäuden abgegeben worden, die von Radikalen kontrolliert waren, so Janukowitsch. Er selbst habe „niemals Schießbefehle erteilt“. „Die Sondereinheiten, die die Staatsgebäude bewacht haben, hatten niemals Schusswaffen bekommen“, fügte er hinzu.

    Viele Berkut-Angehörige zogen nach dem Machtwechsel auf die Krim um. Bei einer Pressekonferenz am 7. März in der Krim-Hauptstadt Simferopol wies Berkut-Major Alexander Wasjukow die Behauptungen als „Lüge“ zurück, bei den Unruhen in Kiew seien Berkut-Scharfschützen eingesetzt worden. Zum Einsatz in Kiew hätten die Berkut-Leute ihre Schusswaffen nicht einmal aus dem Waffendepot in Simferopol mitgenommen, hieß es.

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