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    Maidan-Platz in Kiew im Frühling 2014

    Kiew kann sich Wahrheit über „Maidan-Schützen“ nicht leisten - Außenpolitiker

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    Kiew kann sich die Wahrheit über den Fall der „Maidan-Schützen“ nicht leisten, wie Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma, geäußert hat.

    Kiew kann sich die Wahrheit über den Fall der „Maidan-Schützen“ nicht leisten, wie Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma, geäußert hat.

    „Der Fall wird entweder unter den Teppich gekehrt oder verfälscht“, twitterte Puschkow am Freitag. „Die jetzigen Kiewer Behörden können sich die Wahrheit darüber nicht leisten.“

    Am Donnerstag hatten ukrainische Sicherheitsbehörden Zwischenergebnisse ihrer Ermittlungen zum Fall der „Maidan-Schützen“ veröffentlicht. Laut den Ermittlungen soll der abgesetzte Präsident Viktor Janukowitsch für den Tod von mehr als 100 Menschen verantwortlich sein. Etwa 20 Angehörige der Polizei-Sondereinheit Berkut werden verdächtigt, zwischen dem 18. und dem 20.  Februar 2014 auf der Institutskaja-Straße im Stadtkern von Kiew gezielt auf Menschen geschossen zu haben.

    Russlands Außenminister Sergej Lawrow verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die Kiewer Behörden Meinungen unabhängiger Experten zum Fall der „Maidan-Schützen“ ignoriert haben.

    „Im Laufe der letzten anderthalb Monate hat es zahlreiche Stimmen unabhängiger Experten dazu gegeben, was geschehen ist, wer geschossen hat und wo sich die Scharfschützen versteckt haben“, betonte Lawrow am Freitag. Kiew habe jedoch all diese Stimmen ignoriert.

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