05:35 27 September 2016
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Präsenz von Söldnern in der Ukraine kann Krieg provozieren Ex-Kongressabgeordneter

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Die Präsenz ausländischer Söldner in der Ukraine ist unzulässig. Mitarbeiter von privaten Militärunternehmen können Kampfhandlungen provozieren, wie Dennis Kucinich, Ex-Kongressabgeordneter und ehemaliger Anwärter auf das Amt des US-Präsidenten, in einem Interview für RIA Novosti sagte.

Die Präsenz ausländischer Söldner in der Ukraine ist unzulässig. Mitarbeiter von privaten Militärunternehmen können Kampfhandlungen provozieren, wie Dennis Kucinich, Ex-Kongressabgeordneter und ehemaliger Anwärter auf das Amt des US-Präsidenten, in einem Interview für RIA Novosti sagte.

Früher hatte das russische Außenministerium Beunruhigung darüber zum Ausdruck gebracht, dass zusätzliche Kräfte der ukrainischen Armee im Osten der Ukraine zusammengezogen werden. In ihrem Bestand gibt es Vertreter des Unternehmens Greystone Ltd., Einheiten der Einsatztruppen und der Nationalgarde der Ukraine sowie Kämpfer der illegitimen bewaffneten Formation „Rechter Sektor“.

„Wir haben im Irak gesehen, wie private Sicherheitskräfte außer Kontrolle geraten können. In einer komplizierten politischen bzw. militärischen Situation ist das das Letzte, weil sie aus der Konfliktausbreitung Vorteil ziehen. Sie können einen Krieg entfachen und dadurch verdienen“, so Kucinich.

Der Ex-Kongressabgeordnete ist nach eigenen Worten kategorisch gegen eine solche Teilnahme von privaten Militärunternehmen, wo auch immer.

„Wenn Oligarchen sie für ihren Schutz  dingen wollen, so haben sie das Recht darauf. Wenn aber der Staat Privatarmeen einführt, so ist das ein leichtentzündliches Material, weil die Kontrolle fehlt. Die Privatarmeen verfolgen private Interessen“, so der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur.

Seinen Worten nach sind die Finanzierungsquellen dieser Einheiten nicht bis zum Ende verständlich.

„Sie wissen, dass  die einzigen Gelder, die die Ukraine heute bezieht, Gelder des Internationalen Währungsfonds sind. Wer bezahlt diese Privatarmeen“, so Cusinich.

Greystone Ltd. ist ein Privatunternehmen, das in Barbados registriert ist und Bürger aus verschiedenen Ländern in Dienst nimmt. Auf der Website des Unternehmens heißt es, dass es die „besten Militärs aus aller Welt“ für den Einsatz an jedem Punkt des Erdballs zur Verfügung stellen könne.

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