20:29 19 September 2018
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    Kiew dreht der Krim den Wasserhahn zu

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    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (420)
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    Nach der Abspaltung der Krim hat die Ukraine die Wasserversorgung der Schwarzmeer-Halbinsel nach Angaben der regionalen Regierung um mehr als zwei Drittel gekappt.

    Nach der Abspaltung der Krim hat die Ukraine die Wasserversorgung der Schwarzmeer-Halbinsel nach Angaben der regionalen Regierung um mehr als zwei Drittel gekappt.

    Statt 50 Kubikmeter fließen jetzt nur noch 16 Kubikmeter pro Sekunde durch den Sewero-Krymski-Kanal, der Wasser aus dem Dnjepr liefert, teilte der Vizepremier der Krim, Rustam Temirgalijew, am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur Kriminform (c-inform) mit. Nach seinen Worten hat die Region „eine technische Lösung gefunden“, die einen völligen Stopp der Wasserversorgung aus der Ukraine unmöglich mache.

    Die Krim, die sich nach dem Referendum vom 16. März mit Russland wiedervereinigt hat, bezieht Benzin aus Russland, ist aber immer noch auf Wasser aus dem Dnjepr angewiesen. Der russische Regierungschef Dmitri Medwedew kündigte am 31. März an, bald „Möglichkeiten zu finden, um unsere Bürger auf der Krim und in Sewastopol mit reinem Trinkwasser zu versorgen“. Es wird unter anderem der Bau einer Meerwasserentsalzungs-Anlage auf der Krim erwogen. Auch könnten eine Wasserleitung aus der Region Krasnodar gebaut und unterirische Süßwasserreserven erschlossen werden.

    Die Ukraine hatte Ende März bereits die Stromversorgung der Krim vorübergehend um die Hälfte reduziert.

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