12:22 01 Oktober 2016
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    Petition: Mehr als 16.500 Menschen wollen TV-Sender Russia Today auf Deutsch

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    Mehr als 16.500 Menschen haben auf der deutschen Plattform für Bürgerinitiativen www.openpetition.de eine Petition für die Einrichtung einer deutschsprachigen Auflage des russischen TV-Senders Russia Today (RT) unterschrieben.

    Mehr als 16.500 Menschen haben auf der deutschen Plattform für Bürgerinitiativen www.openpetition.de eine Petition für die Einrichtung einer deutschsprachigen Auflage des russischen TV-Senders Russia Today (RT) unterschrieben.

    „Russia Today sendet auf Russisch, Englisch, Spanisch und Arabisch. Wir, Unterzeichner dieser Petition, richten uns mit dem Appell und der Bitte an Sie, den erfolgreichen Nachrichtensender Russia Today auch in deutscher Sprache einzurichten. Damit würde sich die Meinungsvielfalt und Informationsfreiheit in Europa erheblich verbessern“, appellieren die Autoren der Petition an die Leitung des russischen Senders.

    Zur Begründung verweisen Sie auf die ca.100 Millionen Deutsch sprechenden Menschen in Europa. „Die Berichterstattung von Russia Today auf Deutsch wäre darum so wichtig, weil viele der deutschsprachigen Menschen nicht ausreichend gut Englisch oder andere Sprachen verstehen, um sich alternativ informieren zu können.“

    Seit der Veröffentlichung am 24. März hat die Petition bislang nur drei Prozent der angestrebten 500.000 Unterschriften erreicht. Die Plattform für Bürgerinitiativen www.openpetition.de wurde 2010 ins Leben gerufen und wird aus Privatspenden finanziert. Sie nimmt kein Geld von Regierung und von Parteien.

    Russia Today (RT) war 2005 als Pendant des US-amerikanischen CNN erstmals auf Sendung gegangen, um Vorurteile und Klischees über Russland abzubauen und die russische Sicht auf das internationale Geschehen und die Entwicklung innerhalb Russlands an das Publikum im Ausland heranzutragen. Der Fernsehsender strahlt auf Englisch, Arabisch, Spanisch, Russisch und Ukrainisch aus und hat 22 Büros in 19 Ländern. Die Chefredakteurin ist die Journalistin Margarita Simonjan.

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