08:28 25 Juli 2017
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    Branddrama in Odessa: Regierungschef Jazenjuk gibt Polizei die Schuld

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Nach dem Drama in der südukrainischen Hafenstadt Odessa, wo am Freitag Dutzende Regierungsgegner bei lebendigem Leib verbrannt worden sind, hat der ukrainische Premierminister Arsenij Jazenjuk das Innenministerium für die zahlreichen Toten verantwortlich gemacht.

    Nach dem Drama in der südukrainischen Hafenstadt Odessa, wo am Freitag Dutzende Regierungsgegner bei lebendigem Leib verbrannt worden sind, hat der ukrainische Premierminister Arsenij Jazenjuk das Innenministerium für die zahlreichen Toten verantwortlich gemacht.

    „Ich beschuldige die Sicherheits- und Ordnungskräfte der Untätigkeit“, sagte Jazenjuk in einem Gespräch mit dem britischen Fernsehsender BBC. Er versprach eine umfassende Ermittlung.

    In Odessa war es am Freitag zu Ausschreitungen zwischen den Anhängern eines Referendums und Kämpfern des ultranationalistischen Rechten Sektors. Die Extremisten steckten ein Zeltlager in Brand, in dem die Aktivisten die Unterschriften für ein Referendum über die Zukunft des Gebiets Odessa sammelten. Mehrere Aktivisten versteckten sich im benachbarten Gewerkschaftshaus. Die Angreifer versperrten alle Ausgänge und bewarfen das Gebäude mit Molotow-Cocktails. (Fotostrecke>>) Bis zu 40 Menschen verbrannten bei lebendigem Leibe oder starben beim Sprung aus den Fenstern. Fernsehbilder zeigten, wie verletzte Anti-Maidan-Aktivisten, denen die Flucht aus den Flammen gelang, von den Radikalen zusammengeschlagen wurden. Die Polizei schritt nicht ein.

     

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