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14:00 12 November 2019
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    Agentur: Gysi verdächtigt Militärbeobachter in der Ukraine der Spionage

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Linksfraktionschef Gregor Gysi verdächtigt die internationalen Militärbeobachter in der Ukraine der Spionage. Das meldete die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Dienstag.

    Linksfraktionschef Gregor Gysi verdächtigt die internationalen Militärbeobachter in der Ukraine der Spionage. Das meldete die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Dienstag.

    Wenn die Soldaten auch Informationen darüber gesammelt haben sollten, ob sich russische Militärs in der Ostukraine befinden oder nicht, dann haben sie seiner Meinung nach Aufklärung betrieben. „So etwas nennt man auch Spionage“, sagte Gysi in Berlin.

    Auch Vertreter der Volkswehr, die die neuen Machthaber in Kiew als „Militärjunta“ ablehnen und zwölf Militärbeobachter eine Woche lang im ostukrainischen Slawjansk gefangen hielten, hatten die Entführung mit Spionage begründet. Die Geiseln, darunter vier Deutsche, waren am Samstag freigelassen worden. Bei der weiter laufenden Militärmission hat jetzt Kanada das Kommando, Deutschland ist nicht mehr beteiligt.

    Der dpa zufolge kritisierte Gysi auch NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und warf ihm „neues Kriegsdenken“ vor. Rasmussen hatte die NATO-Mitglieder angesichts der Ukraine-Krise zu mehr Rüstungsinvestitionen aufgerufen und Russland als Gegner bezeichnet.

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