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    Petersburger Internationales Wirtschaftsforum 2014 (21)
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    Russland bringt laut Präsidentensprecher Dmitri Peskow Verständnis für die US-Unternehmen auf, die unter direkten Druck wegen ihrer angemeldeten Teilnahme am Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg geraten sind und deshalb diese absagten.

    Russland bringt laut Präsidentensprecher Dmitri Peskow Verständnis für die US-Unternehmen auf, die unter direkten Druck wegen ihrer angemeldeten Teilnahme am Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg geraten sind und deshalb diese absagten.

    Dies werde sich auf die Pläne des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Bezug auf das Wirtschaftsforum nicht auswirken, betonte Peskow am Mittwoch gegenüber RIA Novosti.

    Das 18. Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg, das als die wichtigste russische Diskussionsplattform zum aktuellen Stand und den Perspektiven der einheimischen und der globalen Wirtschaft gilt, findet vom 22. bis 24. Mai statt.

    Am Dienstag hatte die „New York Times“ berichtet, dass das Weiße Haus versucht, auf US-Unternehmen einzuwirken, ihre Teilnahme am Wirtschaftsforum wegen der russischen Politik in der Ukraine-Krise abzusagen. Laut Russlands Wirtschaftsministerium haben rund 15 Prozent der Unternehmen ihre zuvor gemeldete Teilnahme abgesagt.

    „Das Programm wird nicht korrigiert, die Vorbereitung geht wie ursprünglich geplant weiter. Alles läuft nach Plan“, sagte Peskow am Mittwoch.

    „Soweit uns bekannt ist, sind viele US-Unternehmen mit direktem und beispiellosem Druck konfrontiert. Sie treffen ihre Entscheidung, ob sie zu dem Forum kommen oder –  nicht freiwillig – darauf verzichten.“

    Peskow fügte hinzu, dass in Petersburg auch Vertreter zahlreicher Unternehmen aus Europa und dem Nahen Osten erwartet werden.

    Die Teilnahme des russischen Staatschefs beschränkt sich traditionell nicht auf eine Ansprache bei der Plenartagung. Am Rande des Wirtschaftsforums trifft sich der Präsident mit Vertretern der Geschäftskreise, veranstaltet gesonderte Treffen mit Topmanagern von Energieunternehmen, nimmt an Runden Tischen teil und führt Gespräche mit Unternehmenschefs.

    An dem Forum, das dieses Jahr unter das Motto „Vertrauensfestigung im Zeitalter der Umgestaltungen“ stattfindet, sollen drei ausländische Staatschefs sowie offizielle Delegationen aus mehr als 20 Ländern, darunter aus Deutschland, Belgien, Australien, Dänemark, Ungarn, Italien, Spanien, Lettland, Norwegen, Chile, Mexiko und Aserbaidschan, teilnehmen.

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