06:09 21 Februar 2017
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    Tragödie in Odessa

    Nach Tragödie in Odessa: Mehr Opfer als offiziell bekannt

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    Nach dem Branddesaster vom 2. Mai in Odessa sollen neben den offiziell registrierten Todesopfern auch weitere 42 Namen auf eine Totenliste gesetzt werden, die jetzt bei Internet-Foren bzw. in sozialen Netzwerken der Stadt inoffiziell erstellt wird, wie das Odessaer Webportal „Dumskaja.net“ berichtet.

    Nach dem Branddesaster vom 2. Mai in Odessa sollen neben den offiziell registrierten  Todesopfern auch weitere 42 Namen auf eine Totenliste gesetzt werden, die jetzt bei Internet-Foren bzw. in sozialen Netzwerken der Stadt inoffiziell erstellt wird, wie das Odessaer Webportal „Dumskaja.net“ berichtet.

    In dem Dokument werden die Todesursachen genannt: Schusswunden, Gasvergiftungen, Brandwunden, Stürze und Vergiftungen.   

    Bei dem Großbrand, den rechtsradikale Extremisten und ihre Anhänger  am 2. Mai im Gewerkschaftshaus der Schwarzmeerstadt gestiftet hatten, starben Dutzende Aktivisten der Antimaidan-Bewegung. Laut behördlichen Informationen gab es 46 Tote und 214 Verletzte.

    Dem Abgeordneten des Gebietsrates von Odessa Wadim Sawenko zufolge waren 116 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden in Kiew würden die wahren Angaben über die Zahl der Toten verheimlichen, so Sawenko.  

    Zuvor wurde berichtet, dass 48 Menschen als vermisst gelten.

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