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22:31 19 Juli 2019
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    Russland untersucht von Nato bombardierte Städte in Ex-Jugoslawien

    Russland untersucht von Nato bombardierte Städte in Ex-Jugoslawien

    © Sputnik / Maxim Bogodvid
    Politik
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    Etwa 14 Städte und andere Ortschaften von Ex-Jugoslawien, darunter das Territorium der Region Kosovo, haben Fachkräfte des russischen Zivilschutzministeriums (MTschS) nach dem Einsatz von Munition mit abgereichertem Uran durch Nato-Fliegerkräfte untersucht.

    Etwa 14 Städte und andere Ortschaften von Ex-Jugoslawien, darunter das Territorium der Region Kosovo,  haben Fachkräfte des russischen Zivilschutzministeriums (MTschS) nach dem Einsatz von Munition mit abgereichertem Uran durch Nato-Fliegerkräfte untersucht.

    Vor 15 Jahren hatten die Nato-Fliegerkräfte mit einer Bombardierung des Territoriums der Bundesrepublik Jugoslawien begonnen. Die Militäroperation der Allianz wurde ohne Billigung des UN-Sicherheitsrates und auf Grundlage der Behauptungen der westlichen Länder unternommen, dass die Behörden Jugoslawiens im Kosovo ethnische Säuberungen vornehmen und dort eine humanitäre Katastrophe provozieren würden.

    „Eine operative MTschS-Gruppe erfüllte unter Risiko für das Leben eine komplizierte und verantwortungsvolle Arbeit bei der Strahlungs- und chemischen Untersuchung des jugoslawischen Territoriums, das von Nato-Bombardierungen, darunter unter Einsatz von Kernen aus abgereichertem Uran, betroffen war“, teilte Wladislaw Bolotow, Leiter des Zentrums Anti-Naturkraft, auf einer Konferenz mit.

    Die operative Gruppe untersuchte im Rahmen des internationalen Programms Fokus insgesamt das Territorium und Objekte in 14 Städten und Ortschaften in Serbien, Wojwodina und dem Kosovo. Über die Ergebnisse der Untersuchung gibt es vorläufig keine Angaben.

    Bei Schlägen gegen militärische Ziele setzte die Nato aktiv Munition mit abgereichertem Uran ein.

    Umfassend angewendet wurden  auch Kassetten- und Sprengbomben, von denen viele nicht explodierten und bis heute in der Erde liegen.

    Hauptsächlich Zivilisten fielen der Aggression zum Opfer. In den 78 Tagen der Luftangriffe kamen nach unterschiedlichen Angaben 2500 bis 3500 Menschen, darunter 89 Kinder, ums Leben. 12 500 Menschen erlitten Verletzungen.

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