13:43 30 September 2016
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    Putin: Macht in Kiew muss nicht an Legitimität des neuen Präsidenten interessiert sein

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    Präsidentenwahl in Ukraine (2014) (86)
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    Nach Ansicht von Russlands Präsident Wladimir Putin müssen die jetzigen Behörden in Kiew nicht unbedingt an der Legitimität des künftigen ukrainischen Staatschefs interessiert sein.

    Nach Ansicht von Russlands Präsident Wladimir Putin müssen die jetzigen Behörden in Kiew nicht unbedingt an der Legitimität des künftigen ukrainischen Staatschefs interessiert sein.

    „Es kann sein, dass diejenigen, die heute (in Kiew) an der Macht sind, kein Interesse daran haben, dass der gewählte neue Präsident völlig legitim ist“, sagte Putin am Samstag bei einem Gespräch mit Chefs führender Nachrichtenagenturen der Welt.

    „So kann es auch sein. Dort läuft ein ernster innenpolitischer Kampf. Das ist aber eine innere Angelegenheit der Ukraine selbst“, fügte er an.

    „Alles spricht jetzt dafür, dass dann eine neue Verfassung angenommen wird. Wenn das so ist, kann der neu gewählte Präsident eigentlich eine Übergangsfigur sein oder,  im Gegenteil, die Machtbefugnisse in seinen Händen maximal konzentrieren. Sowohl das eine als auch das andere Szenario werden mit einer Zuspitzung des politischen Kampfes im Lande verbunden sein“, sagte Putin weiter.

    Die Enthebung von Viktor Janukowitsch aus dem Präsidentenamt entsprach nicht der ukrainischen Verfassung, betonte Putin. Russland sei aber bereit, mit der neuen ukrainischen Führung zusammenzuwirken. „Wir werden die Wahl des ukrainischen Volkes respektieren und mit den Machtorganen zusammenarbeiten, die gebildet werden.“

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