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    Menschenrechtler zweifeln an Objektivität behördlicher Ermittlungen zur Tragödie in Odessa

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    Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat ihre Zweifel an der Glaubwürdigkeit der behördlichen Ermittlungen zu der Tragödie in Odessa geäußert. Wie Rachel Denber, Vizedirektorin für Europa und Zentralasien bei HRW, erklärte, sind die Kiewer Behörden geneigt, die Anhänger der Einheit der Ukraine zu rechtfertigen.

    Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat ihre Zweifel an der Glaubwürdigkeit der behördlichen Ermittlungen zu der Tragödie in Odessa geäußert. Wie Rachel Denber, Vizedirektorin für Europa und Zentralasien bei HRW, erklärte, sind die Kiewer Behörden geneigt, die Anhänger der Einheit der Ukraine zu rechtfertigen.

    „Solche schweren Verbrechen erfordern eine ernsthafte, unparteiische und gründliche Untersuchung“, sagte sie in einem Gespräch mit RIA Novosti. „Wir wissen, dass vier Ermittlungsverfahren im Gange sind, hier ist aber nicht die Anzahl, sondern die Genauigkeit und die Effektivität in Bezug darauf wichtig, dass die Schuldigen zur Verantwortung gezogen werden.“

    „Die Neigung der Regierung, Verbrechen von Anhängern der Einheit zu rechtfertigen, ruft zumindest Zweifel an den Ermittlungen hervor. HRW wird diese sorgfältig überwachen, und wir werden die internationale Völkergemeinschaft aufrufen, alles aufmerksam zu prüfen.“

    Mehrere Dutzend AntiMaidan-Aktivisten waren am 2. Mai beim Brand im Gewerkschaftshaus von Odessa ums Leben gekommen. Laut den offiziellen Angaben gab es 48 Tote und mehr als 200 Verletzte. Der Odessaer Abgeordnete Vadim Sawenko behauptete unterdessen, dass die Kiewer Behörden die realen Zahlen verheimlichen: Nach seinen Angaben hat es 116 Tote gegeben.

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